Lolli-Tests


Video Lolli-Test

Erklärvideo zum Lolli-Test

(URL: Minitsterium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen)

 

 


Die Antigen-Selbsttests wurden durch sogenannte PCR-Pooltests (Lolli-Tests) abgelöst.

Diese sind für Kinder einfacher zu handhaben und zeichnen sich durch eine höhere Sensitivität ggü. Schnelltests aus.



Wie oft werden die Kinder getestet?

Jede Schülerin und jeder Schüler wird zweimal pro Woche in der Schule getestet (Klasse 1&2 montags und mittwochs; Klasse 3&4 dienstags und donnerstags). Kinder, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Einen Anspruch auf Distanzunterricht gibt es für die Tage des Präsenzunterrichts nicht.

 

 

Wie läuft ein Test ab?

Die Schülerinnen und Schüler lutschen 30 Sekunden an einem Abstrich-Tupfer wie an einem Lolli (siehe oben, Erklärvideo). Die Proben einer Lerngruppe werden in sogenannten Pools (also in ein dafür vorgesehenes Gefäß) zusammengeführt, von Fahrerinnen und Fahrern in den Schulen abgeholt und in einem Labor in Form einer Pool-PCR-Testung ausgewertet (das Ergebnis liegt frühestens am Abend vor). Die Kinder verbleiben daher in der Schule und nehmen wie gewohnt am Unterricht unter den bekannten Hygienevorgaben teil (AHA-Regeln, regelmäßiges Lüften).

 

 

Wieso bekommen die Kinder einen Einzeltupfer mit nach Hause?

Nach dem ersten Test in der Schule erhalten die Kinder einen Einzeltupfer in einem verschlossenen Briefumschlag, geben ihn ihren Eltern und diese bewahren ihn zu Hause auf. Dieser Einzeltupfer ist im eigenen Röhrchen verpackt (siehe Foto). Nur im Fall, dass ein Pool in der Schule positiv sein sollte, müssen die Eltern am nächsten Morgen zu Hause eine Probe bei ihrem Kind entnehmen (Lolli-Test, nicht in der Nase) und in die Schule bringen.

Der Briefumschlag mit dem enthaltenen Einzeltupfer und einer Anleitung wird daher erst geöffnet, wenn die Eltern von der Schule dazu aufgefordert werden!

 

 

Was passiert bei einem Negativ-Testergebnis in einem Pool?

Wenn ein Pool negativ getestet worden ist, erfolgt keine Benachrichtigung der Eltern durch die Schule. Die Kinder nehmen weiterhin am Unterricht teil.

 

 

Was passiert bei einem Positiv-Testergebnis in einem Pool?

Wenn ein Pool positiv getestet worden ist, erfolgt bis spätestens 6.00 Uhr des Folgetages eine Benachrichtigung durch das Labor an die Schule. Die Schule widerum benachrichtigt umgehend die betroffenen Eltern via SchoolFox. Diese Schülerinnen und Schüler bleiben in häuslicher Isolation.

Im Fall eines positiven Pools entnehmen die Eltern bei ihrem Kind am nächsten Morgen zu Hause eine erneute Lolli-Probe mit dem Einzeltupfer (siehe unten) aus dem Briefumschlag und bringen diese zwischen 8.00 Uhr und 8.30 Uhr in die Schule, von wo die Einzel-PCR-Proben abgeholt und an das kooperierende Labor gebracht werden. Zudem müssen sich die Eltern auf der Internetseite des Labors registrieren, um eine 10stellige Identifzierungsnummer zu erhalten, welche vor Abgabe in der Schule auf dem Röhrchen notiert werden muss. Durch die Angabe einer Mobilfunknummer erhalten die Eltern eine SMS mit dem Bescheid über das Einzeltestergebnis.

 

An dieser Stelle sei deutlich darauf hingewiesen, dass bei auftretenden Schwierigkeiten in der Nachtestung die Eltern verpflichtet sind, auf Haus- oder Kinderärzte zuzugehen, damit diese die dann notwendigen Schritte (u. a. PCR-Test veranlassen, Kontaktpersonen feststellen) einleiten können. Die Teilnahme am Präsenzunterricht oder an Betreuungsangeboten der Schule ist in diesem Fall erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich.

 


Einzeltupfer



Die Antwort der Unfallkasse NRW auf die Fragestellung Kann von den Abstrichtupfern der ''Corona-Lolli-Tests'' und der Antigen-Selbsttests eine Gesundheitsgefahr ausgehen?, lautet wie folgt:

Nein! Grundsätzlich sehen wir keine Gesundheitsgefahren bei der Anwendung von Abstrichtupfern in Corona Lolli-Tests und Antigen – Selbsttests, die mit Ethylenoxid ordnungsgemäß sterilisiert wurden und die eine CE-Kennung und/oder vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Zulassung erhalten haben.

 

Begründung

Der Stiel des Testskits besteht üblicherweise aus Kunststoff - z.B. Polystyrol (PS), das Wattebausch-Ende aus steriler Viskose. Insofern enthalten die Abstrichtupfer, von der Sache her gesehen, keine schädlichen Substanzen.

Grundsätzlich müssen Abstrichtupfer, wie andere Medizinprodukte auch, vor deren Benutzung sterilisiert werden. Zur Sterilisation von Tupfern wird üblicherweise Ethylenoxid verwendet, das sich seit Jahrzehnten in der Medizin bewährt hat. In Hinblick auf Ethylenoxid in Medizinprodukten sind international strenge Grenzwerte etabliert. Das Sterilisations- und Zulassungs-verfahren ist in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich streng reguliert (z.B. durch das Medizinproduktegesetz, die Medizinproduktebetreiber-verordnung). Damit soll sichergestellt werden, dass alle ggf. verbleibenden Rückstände ungefährlich für den Menschen sind. Die Schlussfolgerung, dass die Abstrichtupfer mit Ethylenoxid beschichtet sind, trifft daher nicht zu.

Stichwort Importware: Ethylenoxid ist ein Gas und gast ggf. beim Transport und der Lagerung rasch aus. Sorgen, dass sich möglicherweise bei Importware Ethylenoxid - auf den vom Bundesinstitut für Arzneimitteln und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Abstrichtupfern - in gesundheitsschädlicher Menge - befindet, sind daher letztendlich unbegründet.

Quelle: Unfallkasse NRW