Coronatests


Wie oft werden die Kinder getestet?

Jede Schülerin und jeder Schüler wird zweimal pro Woche in der Schule getestet (Klasse 1&2 montags und mittwochs; Klasse 3&4 dienstags und donnerstags). Kinder, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Einen Anspruch auf Distanzunterricht gibt es für die Tage des Präsenzunterrichts nicht.

 

 

Wie läuft ein Test ab?

Die Schülerinnen und Schüler lutschen 30 Sekunden an einem Abstrich-Tupfer wie an einem Lolli. Die Proben einer Lerngruppe werden in sogenannten Pools (also in ein dafür vorgesehenes Gefäß) zusammengeführt, von Fahrerinnen und Fahrern in den Schulen abgeholt und in einem Labor in Form einer Pool-PCR-Testung ausgewertet (das Ergebnis liegt frühestens am Abend vor). Die Kinder verbleiben daher in der Schule und nehmen wie gewohnt am Unterricht unter den bekannten Hygienevorgaben (Maskenpflicht, Abstand halten, Händewaschen, Lüften) teil.

Seit Januar 2022 geben die Kinder an den Testtagen zusätzlich eine individuelle Lolli-Probe ab, die als sogenannte Rückstellprobe mit den Pools an die Labore gesandt wird. Diese wird im Falle eines positiven Pooltestergebnisses direkt durch das Labor ausgewertet.

 

 

Was passiert bei einem Negativ-Testergebnis in einem Pool?

Auch wenn ein Pool negativ getestet worden ist, werden die Eltern per SMS vom Labor benachrichtigt. Die Kinder nehmen weiterhin am Unterricht teil. Die Rückstellproben werden nicht ausgewertet und vom Labor vernichtet.

 

 

Was passiert bei einem Positiv-Testergebnis in einem Pool?

Wenn ein Pool positiv getestet worden ist, werden die eingereichten Rückstellproben ebenfalls ausgewertet. Bis spätestens 6.00 Uhr des Folgetages erfolgt eine Benachrichtigung durch das Labor an die betroffenen Eltern und die Schule.

Alle negativ getesteten Schülerinnen und Schüler können weiterhin am Unterricht teilnehmen, solange sie nicht als Kontaktpersonen (z.B. SitznachbarIn) eingstuft wurden.

 

Voraussetzung für die Benachrichtung der Eltern per SMS ist die Angabe einer Mobilfunknummer beim Labor. Die Schule benötigen dafür von den Eltern jeweils eine aktuelle Mobilfunknummer, die an das Labor weitergeben wird. Aktuell wurden die bisher vorliegenden Kontaktdaten verwendet. Die Eltern werden gebeten, Änderungen der Kontaktdaten umgehend an die Schule zu melden.

 




Die Antwort der Unfallkasse NRW auf die Fragestellung Kann von den Abstrichtupfern der ''Corona-Lolli-Tests'' und der Antigen-Selbsttests eine Gesundheitsgefahr ausgehen?, lautet wie folgt:

Nein! Grundsätzlich sehen wir keine Gesundheitsgefahren bei der Anwendung von Abstrichtupfern in Corona Lolli-Tests und Antigen – Selbsttests, die mit Ethylenoxid ordnungsgemäß sterilisiert wurden und die eine CE-Kennung und/oder vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Zulassung erhalten haben.

 

Begründung

Der Stiel des Testskits besteht üblicherweise aus Kunststoff - z.B. Polystyrol (PS), das Wattebausch-Ende aus steriler Viskose. Insofern enthalten die Abstrichtupfer, von der Sache her gesehen, keine schädlichen Substanzen.

Grundsätzlich müssen Abstrichtupfer, wie andere Medizinprodukte auch, vor deren Benutzung sterilisiert werden. Zur Sterilisation von Tupfern wird üblicherweise Ethylenoxid verwendet, das sich seit Jahrzehnten in der Medizin bewährt hat. In Hinblick auf Ethylenoxid in Medizinprodukten sind international strenge Grenzwerte etabliert. Das Sterilisations- und Zulassungs-verfahren ist in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich streng reguliert (z.B. durch das Medizinproduktegesetz, die Medizinproduktebetreiber-verordnung). Damit soll sichergestellt werden, dass alle ggf. verbleibenden Rückstände ungefährlich für den Menschen sind. Die Schlussfolgerung, dass die Abstrichtupfer mit Ethylenoxid beschichtet sind, trifft daher nicht zu.

Stichwort Importware: Ethylenoxid ist ein Gas und gast ggf. beim Transport und der Lagerung rasch aus. Sorgen, dass sich möglicherweise bei Importware Ethylenoxid - auf den vom Bundesinstitut für Arzneimitteln und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Abstrichtupfern - in gesundheitsschädlicher Menge - befindet, sind daher letztendlich unbegründet.

Quelle: Unfallkasse NRW